Blogeinträge
- Würzburger Straßenbahn – Bilddatenbank — 17.09.2011
Mittlerweile habe ich wieder mehr Zeit, im privaten Rahmen mein Wissen als Mediengestalter im Nonprint-Bereich zu vertiefen. Daher habe ich mich entschlossen, eine neue "Inoffizielle Website über die Würzburger Straßenbahn" zu bauen. Ein zentrales Element soll eine Bilddatenbank mit vielen qualitativ hochwertigen Fotos von Schienenfahrzeugen der WSB sein. Seit heute ist sie mit 300 Fotos online. Als Basis diente die Bilddatenbank auf www.hochgeschwindigkeitszuege.com, die ich technisch und optisch über Wochen hinweg verbesserte. Dafür blieben erst einmal einige andere Änderungen auf der Superzug-Website liegen, wie ein neuer Artikel über den Pendolino ETR 470 und das interaktive europäische Hochgeschwindigkeitsnetz auf Adobe Flash-Basis.Während der letzten paar Tage mit viel Sonnenschein und blauem Himmel fotografierte ich viele Stadtbahnen, die in den Würzburger Stadtteilen Rottenbauer, Heuchelhof, Heidingsfeld und Stadtmitte unterwegs waren. Während der nächtlichen Gleisbauarbeiten konnte ich sogar eine Gleisstopfmaschine mitsamt Güterzuglokomotive und Niederbordwagen fotografisch festhalten. Alle, wirklich alle der 300 Fotos habe ich neu in Photoshop bearbeitet, um die Bilder größer darzustellen und vorallem die Qualität zu verbessern. Ausgewählte Fotos sind sogar in Full-HD-Auflösung vorhanden. Weiterhin ermöglicht das Javascript "Lightbox 2" eine angenehme Darstellung der Bilddaten, inklusive Diashow-Modus.
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich die Bilddatenbank ansehen würden und Ihren Eindruck, Ihre Wünsche, Anregungen oder konstruktive Verbesserungsvorschläge als Kommentar hinterlegen würden. Denn schließlich und endlich möchte ich die Erfahrungen mit der WSB-Bilddatenbank auch in die Superzug-Website integrieren. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Zeit und Mühe!
- Kein Interesse an einer objektiven Berichterstattung? — 14.09.2011
Seit einigen Monaten steht eine möglichst objektive Erörterung von mir im Netz mit dem Thema: "ICE gegen TGV und Shinkansen - Welches Zugsystem ist besser?" Vor ein paar Monaten habe ich bzgl. der Sicherheitssysteme im ICE bei der Deutschen Bahn, Fachbereich Technik, nach Informationen von Drehgestell-Überwachungs- und Radsatz-Diagnosesystemen gefragt. Nach der ersten Mail kam zwar die Zusage, dass man sich darum kümmern werde. Leider habe ich bis heute trotz Nachfrage kein Feedback - geschweige denn Informationsmaterial - mehr bekommen. Beim Mitbewerber Alstom das gleiche Lied: "Rien ne va plus!" Scheinbar interessiert es die Bahngesellschaften nicht, dass man mit entsprechendem Hintergrundwissen eine einseitige Berichterstattung vermeiden möchte. Klar ist dies "nur" eine Hobbywebsite, doch auch diese trägt zur Meinungsbildung der Besucher bei.
Meine Frage ist nun: An wen kann ich mich wenden, um auch wirklich ein Statement oder Infomaterial zu bekommen, sei es seitens der DB, Siemens, Alstom oder anderen Herstellern bzw. Betreibern? Ich freue mich auf eure Kommentare. Vielen Dank.
- Datenschutz auf meinen Websites — 28.08.2011
Immer wieder hört und liest man über die Datensammelwut mancher Websitebetreiber, um die Daten an Dritte verkaufen zu können. Der unbedarfte Surfer wird immer gläsener. An dieser Stelle möchte ich als Betreiber von mehreren Internetprojekten zum Thema "Datenschutz" kurz Stellung nehmen.
In meinen Webseiten ist an keiner Stelle Technik eingebaut, um irgendwelche Daten von Besuchern zu sammeln. Ich verzichte auf Cookies, Supercookies und Flashcookies. Nirgendwo werden Inlineframes verwendet, um andere Webinhalte als selbständige Dokumente in einem definierten Bereich des Browsers anzuzeigen. Auf keiner Seite wird Werbung geschaltet. Alle Seiten können auch ohne aktiviertem JavaScript problemlos verwendet werden. Sind im Browser auch Plugins deaktiviert, funktionieren lediglich die Streckennetzkarten der Hochgeschwindigkeitszüge nicht mehr. Nirgendwo wird verlangt, sich zu registrieren oder sich anzumelden.
Nur bei der Europakarte frage ich beim Upload von Streckenskizzen nach dem Namen und der E-Mail-Adresse. Diese Daten werden von mir aber niemals an Dritte weitergegeben oder ohne Zustimmung veröffentlicht. Wer dennoch nicht seinen Namen oder seine E-Mail-Adresse eingeben möchte, wird dazu nicht gezwungen und kann die entsprechenden Felder im Upload-Formular leer lassen. Dann kann ich allerdings nicht ggf. nachfragen, wenn ich noch Fragen zur hochgeladenen Skizze habe.
So, dass wollte ich einfach mal gesagt haben. Ich wünsche allen Besuchern weiterhin unbesorgtes Surfen auf meinen Sites :-)
- TGV V150 als H0-Modell — 22.07.2011
Gestern war ich zufällig und nach langer Zeit mal wieder in einem Modellbahn-Geschäft in Würzburg und habe mich ein wenig darin umgesehen. Zuerst bestaunte ich ein wenig den railjet im Maßstab H0. Als der Verkäufer kam und mich fragte, ob er helfen kann, antwortete ich – wie immer, wenn ich in einem Modellbahnladen bin – mit: "Welche Hochgeschwindigkeitszüge haben Sie denn auf Lager?", wohl wissend, dass es sich meist um die Standardzüge handelt. Sprich: ICE 1, ICE 2, ICE 3, vielleicht noch ein TGV-Est.
"Nun, hier finden Sie einen TGV!". Der Verkäufer zeigte mit der Hand nach oben und was sehe ich? Einen TGV V150 in der Spurgröße H0. Ich konnte es kaum fassen! Wie gigantisch! Ich wusste gar nicht, dass es von dem Weltrekord-TGV ein Modell gibt und so klebten meine Blicke auf der Hochglanzverpackung. Nach einem inneren Kampf, ob ich wirklich das Geld des preislich reduzierten Hochgeschwindigkeitszuges ausgeben soll, verließ ich letztendlich das Geschäft mit dem TGV V150 unter dem Arm.
Als ich Zuhause den TGV V150 auspackte, fand ich ein gut 150 Seiten starkes Buch über die Geschichte des Weltrekordes. Wie cool ist das denn! Zum Glück verstehe ich Französisch und kann die darin enthaltenen Informationen sicherlich auch für den Artikel zum TGV V150 auf meiner Website über Superzüge nutzen. Alles in Allem ein äußerst erfolgreicher Tag :-)
- Mac OS X Lion — 21.07.2011
Gestern um 15:45 Uhr habe ich im AppStore das neue Betriebssystem 10.7 "Lion" gekauft und nach einem nächtlichen Download heute morgen beim Frühstück über die Vorversion "Snow Leopard" installiert. Die Installation verlief reibungslos auf meinem MacBookPro von Ende 2006 (Core 2 Duo - CPU). Nachdem alles fertig eingestellt war, testete ich meine Anwendungsprogramme. Adobe CS5 und Microsoft Office 2011 laufen bisher einwandfrei, ebenso das Parallels 6 mit dem aktuellsten Patch.
Nun interessierte mich, ob auch das Paragon NTFS for Mac OS X Version 8 in Kombination mit MacFUSE 2.0.3 geht. Auch das funktioniert ohne Probleme, also benötigte ich keine MacFUSE-2.1.7-Betaversion. Auch TrueCrypt 7.0a läuft ohne Mucken. Soweit so gut.
Auch die neuen Features sind ganz nett, wobei für mich die vollständige Verschlüsselung der kompletten SSD-Partition der Ausschlag gebende Grund war, das neue Mac-Betriebssystem sofort zu installieren. Natürlich gibt es auch ein paar "Kritikpunkte". Das Design wirkt immer trostloser, immer grauer. Das, was man Microsoft in den 90er Jahren vorwarf – das langweilige Einheitsgrau – scheint Apple super modern zu finden. iTunes hat es vorgemacht: alles einfarbig grau, Mail 5.0: alles grau, Finder: alles grau in grau. Scrollbalken: grau. Das ist nicht nur hässlich, sondern auch benutzerunfreundlich. Nun muss man genau hinsehen, welchen Button man da anklickt. Ich glaube es hier im Blog schon mal geschrieben zu haben: Mein Favorit ist immer noch Mac OS X 10.2 Jaguar mit der Nadelstreifenoptik und den lutschbonbonfarbenen Schaltflächen – überhaupt die ganze Aqua-Oberfläche. Wie sie nun jetzt wohl heißt? Depri-Engine? Betonwüste oder Raincloud? Cloud soll ja "in" sein! Aber ansonsten kann ich mich wirklich nicht beschweren und der Preis von 23,99 Euro für das Upgrade ist völlig in Ordnung.
- Interaktive Europa-Streckenkarte — 17.07.2011
Am 19. März 2011 habe ich auf meiner Superzug-Website eine neue, interaktive Europa-Streckenkarte angekündigt. Seit einer Woche arbeite ich nun in meiner Freizeit an dem Mammutprojekt. Der erste Schritt war das Anlegen einer detaillierten Europakarte. Dazu mussten in Adobe Photoshop 39 Screenshots von Google Maps zusammengesetzt werden. Danach zeichnete ich alle Ländergrenzen mit dem Pfadwerkzeug nach.
Die Vektorkarte wurde in Adobe Flash CS5 importiert, ebenso ein JPEG-Bild der 6000 x 6500 Pixel großen Maps-Karte. Diese benötige ich, um anschließend die Städte korrekt zu platzieren. Beim Start des Flashfilms werden alle Strecken, auf denen Superzüge verkehren, eingeblendet. Es ist auch möglich, sich nur die Neubau- oder Ausbaustrecken von ganz Europa anzeigen zu lassen. In der Hauptnavigation kann man sich zu den jeweiligen europäischen Ländern klicken, erst in der jeweiligen Ländernavigation sind dann die einzelnen Hochgeschwindigkeitszüge aufgeführt. Klickt man beispielsweise in der Rubrik "Deutschland" auf "ICE 3", werden die Strecken eingeblendet, auf denen ICE-3-Züge rollen. Ein großer Vorteil ist, dass internationale Verbindungen nicht mehr in verschiedenen Flash-Filmen mehrfach vorgehalten und gepflegt werden müssen.
Das Kartenmaterial kann man sich neben der Standard-Zoomstufe auch vergrößert oder verkleinert anzeigen lassen. Bei besonders dicht besiedelten Gebieten sind somit die Strecken besser zu sehen oder kann sich einen guten Überblick über internationale Verbindungen verschaffen.
Was steht noch aus? Alle Neubaustrecken versuche ich möglichst originalgetreu einzuzeichnen, sofern mir entsprechendes Kartenmaterial zur Verfügung steht. Es müssen alle Städte aufgeführt werden, wo Hochgeschwindigkeitszüge halten. Bestehendes Material aus Flash-MX-Filmen kann ich nur bedingt verwenden, weil die Karten bzw. Städte zu ungenau positioniert und oftmals skaliert platziert sind. Insgesamt 19 Ländernavigationen müssen erstellt werden. Zwei davon sind erst fertig. An die 50 Hochgeschwindigkeitszüge sind in Europa auf Tour. Alle 50 Einsatzgebiete muss ich noch einzeichnen. Leider kann ich im Internet kaum Informationen finden, wo welcher Zugtyp rollt. Daher freue ich mich immer wieder über ergänzende oder korrigierende Hinweise. Ich denke, dass ich im August die erste Version ins Netz stellen werde.
- Digitalisierung von Bahnpublikationen — 10.06.2011
Vor Kurzem habe ich eine Erörterung mit dem Thema "ICE gegen TGV und Shinkansen – Welcher Zug ist besser?" ins Netz gestellt. Die Ausarbeitung an sich war nicht das große Problem, denn viele Fakten, die ich mir angelesen hatte, habe ich noch im Kopf. Schwierig dagegen war die Ausarbeitung der Quellennachweise. "Wo war denn das nochmal gestanden?", fragte ich mich oft. Über 2000 einzelne Artikel oder Nachrichten zum Thema Bahn habe ich zwar als PDFs auf der Festplatte, aber bei weitem mehr Berichte sind in fünf vollen Leitzordnern abgeheftet. Dazu addieren sich noch mehrere Bücher und Broschüren.
Vor einer Woche begann ich das Mammutprojekt, alles mit einem Flachbettscanner zu digitalisieren, damit ich mit Spotlight von MacOS X schnell entsprechende Textpassagen finden kann. Dabei ist mir der Adobe Acrobat 9 (für Windows) eine enorm große Hilfe. Die gescannten TIFFs markiere ich alle auf einmal und mit einem Rechtsklick rufe ich "Unterstützte Dateien in Acrobat zusammenführen" auf. Damit erzeuge ich aus allen Scans eines bestimmten Themas ein PDF. Dann rufe ich im Menü "Dokument" die Funktion "OCR-Texterkennung > Text mit OCR erkennen" auf. Nun richtet Acrobat die Seiten gerade aus und integriert den ganzen Text ins PDF. Nun kann ich auch Wörter durch Markieren hervorheben, um wichtige Zeilen optisch hervorzuheben. Den mit OCR erstellten Text kann ich nun mit Spotlight und Acrobat durchsuchen. Echt genial!
- ICE gegen TGV und Shinkansen — Welches Zugsystem ist besser? — 02.06.2011
Als Betreiber der Website über die schnellsten Züge der Welt liegt es mir am Herzen, das heikle Thema objektiv zu erörtern. Das fällt auch mir nicht immer leicht, denn über den ICE liegen mir bei weitem mehr Informationen vor als über die TGV- und Shinkansen-Züge. Das schließt dementsprechend auch Berichte über etwaige Mängel ein. Doch kann ich es nicht verstehen, dass sich manche dazu hinreißen lassen, in diversen Foren die Etikette fallen zu lassen, wenn es darum geht, ob der TGV oder der ICE "besser" ist und es schließlich regelrecht religiös-fanatische Dimensionen annimmt. Daher habe ich eine erste Version meiner Erörterung zu diesem Thema ins Netz gestellt.
Um die Objektivität der nachfolgenden Beantwortung des Themas zu unterstreichen, habe ich, wo es möglich ist, Hinweise zu meinen Informationsquellen genannt. Wenn mal meine persönliche Meinung dargestellt wird, weise ich explizit darauf hin.
Jeder ist eingeladen, mit konstruktiver Kritik den Bericht zu verfeinern und ergänzende Informationen einfließen zu lassen. Das ist über das Blogsystem problemlos möglich. Vielen Dank für Eure Beteiligung. Und nun wünsche ich allen Lesern eine spannende Lektüre.
- MacBookPro late 2006 mit SSD aufgerüstet — 23.05.2011
Im Oktober 2006 kaufte ich mir ein MacBook Pro 17" mit 3 GB RAM, in dem eine 160 GB Festplatte mit 5400 rpm von Hitachi werkelte. Das MacBookPro fühlte sich langsamer an als mein Athlon XP 3000. Die Geschwindigkeit war so enttäuschend, dass ich nach zwei Monaten zu einer 750 GB große externe Firewire-800-Festplatte von WD griff und diese als Bootplatte konfigurierte. So verwendete ich das Notebook bisher als Desktop-Ersatz.
Nun las und hörte ich viel von Solid-State-Drives und wie schnell damit das System werden würde. Also entschloss ich mich, eine in das mittlerweile viereinhalb Jahre alte MacBookPro einzubauen. Dazu verwendete ich die Anleitung auf ifixit.com. Nach einer halben Stunde war die Intel X320 (SSDSA2CW120G310) SSD mit einer Kapazität von 120 GB eingebaut. Natürlich war ich neugierig, ob die SSD an meinem S-ATA-150-Anschluss auch wirklich problemlos funktionierte. Freilich war ich mir bewusst, dass die maximalen Datentransferraten der SSD durch den Flaschenhals "Controller" nie erreicht werden würden.
Der Geschwindigkeitsgewinn im Vergleich zur alten Festplatte ist gigantisch hoch — trotz S-ATA-I-Controller! Das Betriebssystem ist binnen 9 Sekunden geladen. Die Adobe CS5-Anwendungen laden blitzschnell. iTunes hüpft nur einmal im Dock, dann ist es geöffnet. Die Investition von 170 Euro bei Alternate hat sich auf alle Fälle mehr als gelohnt! Wie genial!
- iPhone-App "GoodReader" — 17.04.2011
Meine Lieblings-App auf dem iPhone ist "GoodReader". Die Anwendung ist in erster Linie ein äußerst robuster und extrem schneller PDF-Betrachter. Selbst bei sehr großen PDFs kann man flüssig navigieren, zoomen und scrollen. Hervorhebungen, Notizen und andere Auszeichnungen, die man mit Adobe Acrobat erstellt, sind sichtbar bzw. aufrufbar. Nützlich finde ich auch die On-the-Fly-Konvertierung in reinen Text, der in einer variablen Schriftgröße gut lesbar ist.
Weiterhin nutze ich die App, um auf mein Strato HiDrive zuzugreifen. Die Dokumente und Bilder kann man mit dem iPhone innerhalb von GoodReader synchronisieren oder einfach nur downloaden. Selbst 256-Bit-verschlüsselte PDFs sind mit entspechender 4.x-Firmware nach entsprechener Kennworteingabe lesbar.
Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Features, die ich bisher allerdings noch nicht ausprobiert habe und deswegen an dieser Stelle unerwähnt lasse. Mein Fazit: ein Muss für jedes iPhone!
- Design von MacOS X — 19.03.2011
Mit MacOS X 10 alias Chetah stellte Steve Jobs die Benutzeroberfläche "Aqua" vor. Diese schicke Lutschbonbon-Optik hatte tatsächlich die "wässrige" Bezeichnung verdient. Meine Lieblings-MacOS X-Version ist Jaguar, also Version 10.2. Die Nadelstreifenoptik und das Aquadesign finde ich auch heute noch wirklich schick und mit Liebe für´s Detail entworfen. Mit MacOS X 10.3 "Panther" wechselten die Designer auf eine schlichtere Optik. Mit 10.4 "Tiger" war das GUI aus mehreren Betriebssystem-Generationen zusammengestückelt worden - hässlich. Das Design-Chaos wurde mit Leopard (10.5) wieder vereinheitlicht und noch alles schlichter gemacht. Seit einiger Zeit läuft der Schneeleopard auf meinem Mac, mit ausgefeiltem Unterbau und weitgehendst 64-Bit (z.B. MacBookPro Frühjahr 2011).
Im Internet tauchen immer wieder Screenshots von MacOS X 10.7 "Lion" auf und nun frage ich mich, wieviel "Aqua" man denn noch entfernen muss, damit die grafische Oberfläche nicht mehr "Wasser" heißen darf?!? Nun sind auch noch die Bildlaufleisten in sterilem Grau gehalten. Nur ein paar Buttons erinnern an die gute alte Zeit.
Meine Frage: Warum hat man sich zu Windows NT4-Zeiten darüber geärgert, dass alles Grau in Grau war? Warum haben Macuser Windows XP mit der Luna-Oberfläche und ein bisschen mehr Farbe ständig als "Klicki-Bunti-Betriebssystem" degradieren müssen? Und jetzt mit Aero-GUI in Vista und Windows 7 erst aufgehört, über Microsoft zu lästern?
Apple geht nun den umgekehrten Weg: weg von Bunt zu "edlem" Grau. Mir gefällt diese Entwicklung überhaupt nicht mehr, mein Lieblings MacOS X ist und bleibt 10.2 zum Anschauen und 10.6 zum Arbeiten.
- Backups anlegen — 16.03.2011
Am 9. März ging es im Tech-Videocast von DigitalUpgrade (S02E14) um lokale Backups. Es wurde die Time Machine für MacOS X 10.5 und höher sowie die bordeigene Sicherung von Windows 7 vorgestellt. Vermisst habe ich die Sicherung eines Linux-Systems. Eine gute Backupsoftware ist zudem Acronis TrueImage, das unter anderem Images von so ziemlich allem anfertigt: Windows NT, 2000, XP, Vista, 7 (FAT, FAT32, NTFS) und Linux-Systeme mit Extended-Filesystem unterschiedlicher Versionen.
Ich bin ein Freund von virtuellen Maschinen, sei es in Oracle VirtualBox, Parallels Desktop oder VirtualPC 2007. Von diesen kann man noch einfacher eine Sicherung vornehmen, indem das jeweilige Festplattenimage einfach auf eine andere Platte kopiert wird. Einfach ratzfatz!
Als Online-Backup bieten sich Dropbox und das Strato HiDrive Pro an, wobei ich beides noch nicht getestet habe.
- Superzug-Website für Besucher-Award nominiert — 31.01.2011Die Website über die schnellsten Züge der Welt (www.hochgeschwindigkeitszuege.com) ist für den Besucher-Award nominiert. Ich würde mich über eure Stimmabgabe zugunsten dieser Website sehr freuen. Vielen Dank.
- Sichere Webanwendungen mit PHP — 09.01.2011
Dieses Buch von Tobias Wassermann richtet sich an PHP-Programmierer und Administratoren von Webservern und zeigt, wie man dynamische Webanwendungen sicherer gestalten kann. Der Autor stellt dar, welche Gefahren und Angriffsmöglichkeiten bestehen und zeigt auf, wie man dagegen vorgehen kann. Im Brennpunkt stehen PHP, der Apache-Webserver, MySQL, JavaScript und AJAX. Das Buch erntete bei Amazon durchweg positive Kritiken. Diesen kann ich mich nur anschließen!



