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Computer

 

Den ersten Kontakt mit einem Computer hatte ich im Gymnasium. Meine Klassenkameraden überredeten mich, einen Informatik-Wahlkurs zu besuchen. Dort wurde in GW-Basic programmiert und ich checkte nichts.

Ein Jahr später spendierten mir meine Eltern einen Amiga 500, damit ich Facharbeiten schreiben konnte. Meine Freunde statteten mich dagegen mit Spielen aus, die mich aber überhaupt nicht interessierten. Ein halbes Jahr lang stand dann der Amiga tot in der Ecke rum. Irgendwann raffte ich mich auf, die Extra-Diskette einzulegen und probierte ein paar Beispielprogramme von AmigaBasic aus. Änderungen im Quellcode veränderten die grafische Ausgabe und das faszinierte mich. Das Fieber hatte mich gepackt. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Ich schrieb Quelltexte um, programmierte neue Progrämmchen, setzte mich mit der Shell (CLI) auseinander, veränderte mit HexEditoren Computerspiele, entdeckte DeluxePaint IV, WizaWrite und BeckerText. Schnell wurde der Amiga trotz 1 MB Arbeitsspeicher viel zu langsam.

Ein großer Meilenstein war der 7. Januar 1993, als ich mir einen 486 DX2 mit 50 MHz bei Escom kaufte. Die Ausstattung war atemberaubend: 4 MB RAM, 170 MB Festplatte, 1 MB ET 4000 Grafikkarte, 15-Zoll-Monitor, 3-Tasten-Logitech-Maus. Mit dabei war ein riesiges Softwarepaket: Lotus AmiPro 3.0, Lotus 1-2-3 und Lotus Freelance Graphics. Echt alles professionell und vom Feinsten! Für mich jedenfalls. Die nächsten zwei Jahre vergingen wie im Flug: ich leistete mir CorelDraw 3.0, von dem ich absolut hingerissen war und kaufte mir TurboPascal 7 zum Austoben. Auch auf Hardware war ich scharf. Mein ganzes Taschengeld ging für das Aufrüsten des Rechners drauf. Worüber ich mich heute noch ärgere: ich kaufte 1994 ganze 16 MB RAM für 1600 Mark.

Alle weiteren Rechner der nächsten Jahre baute ich mir später aus Einzelkomponenten zusammen. Ganz neue Möglichkeiten eröffneten sich mir mit dem 14.4er Modem. Damals waren Mailboxen State-of-the-Art. Nach dem 486 kam ein Pentium 75, danach verließ ich Intel und wechselte zu AMD-Prozessoren. Einige dieser PCs stehen aus Nostalgie-Gründen noch bei mir rum. Meine Schwerpunkte heute sind die digitale Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop und das Erstellen von Websites.