Zu
Zur Person von André Werske

Über mich

André Werske

Meine Hauptleidenschaft ist die Eisenbahn. In erster Linie interessiere ich mich vor allem für Hochgeschwindigkeitszüge. Die Kombination aus ansprechendem Design, modernster Technik und hoher Geschwindigkeit zieht mich immer wieder in ihren Bann. Kein Wunder, dass ich mich gedrängt fühlte, eine Website über die schnellsten Züge der Welt zu erstellen.

In Würzburg bin ich schon immer gerne Straßenbahn gefahren. Das Interesse wuchs mit der Inbetriebnahme der Linie 5 und den damals neuen GTE-Zügen. Als 1996 die GTN-Züge anrollten, war ich endgültig zum Straßenbahnfreund mutiert. So entstand Ende der Neunziger eine eigener Internetauftritt über die Straba.

Mein drittes Hobby ist der Computer — es interessiert mich einfach alles. Besonders faszinierend finde ich Betriebssysteme, die digitale Bildbearbeitung und das Internet.

Zu guter Letzt sei auf diesen Blog hingewiesen. Dort veröffentliche ich ab und zu ein paar Zeilen zu Themen, die mich gerade beschäftigen und informiere, was es Neues auf meinen Seiten gibt.

Impressum

André Werske — E-Mail: info|at|hochgeschwindigkeitszuege.com
Hinweis: Bitte ersetzen Sie die Zeichenfolge |at| durch @. Sie können auch gerne das Kontaktformular mit kryptografisch gesichertem Mailversand auf meiner Website über die schnellsten Züge der Welt verwenden. Oder laden Sie sich meinen öffentlichen Schlüssel für GnuPG/PGP herunter, um mir eine verschlüsselte E-Mail zu senden.

Ältere Artikel

Regionalverkehr rund um Würzburg

04.08.2018

In den letzten 10 Jahren hat sich der Regionalverkehr der Bahn rund um Würzburg meiner Meinung nach spürbar verbessert.

Baureihe 440 am 26.06.2012 in UnterfrankenBaureihe 440 am 26.06.2012 bei Dettelbach.

Mit der Einführung der Baureihe 440 Mitte 2010 wurde vornehmlich die Relationen „Würzburg – Nürnberg“ aufgewertet. Mit ihrem Erscheinen wanderten die letzten Modus- und n-Wagen auf das Abstellgleis. Weitere Einsatzgebiete sind Verbindungen nach Treuchtlingen, Jossa und Bamberg. Die salopp als „Mopsgesicht“ bezeichneten 26 drei- und 5 vierteiligen Einheiten (440.3 bzw. 440.0) zeichnen sich vor allem durch eine exzellente Laufruhe aus. Die Fahrzeuge der Coradia Continental Familie von Alstom machen so gut wie kein Lärm beim Vorbeifahren. Ihre Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h fahren sie vor allem auf der Ausbaustrecke zwischen Iphofen und Neustadt (Aisch) aus. Nur bei der Inneneinrichtung gibt es etwas zu beanstanden: enge Sitze und bei Vis-a-vis-Bestuhlung einen schwarzen „Balken“ in Sichthöhe nach draußen, bedingt durch die dort vorhandenen Klappfenster. Positiv hervorhebenswert sind die Vollklimatisierung sowie eine großzügig dimensionierte Toilettenanlage. Eine vierteilige Einheit mit kurzem Endwagen und einer Gesamtlänge von 70,9 Metern bietet zirka 233 Reisenden Platz. Ihre 8 Fahrmotoren mit einer Gesamtstundenleistung von 2880 kW beschleunigen das Fahrzeug hervorragend. In einer dreiteiligen, 2160 kW starken Garnitur finden rund 180 Fahrgäste einen Sitzplatz. Natürlich können in einem Bereich auch eine begrenzte Anzahl von Fahrrädern untergebracht werden. Meine Gesamtnote: eine glatte 2.

Baureihe 442 HamsterbackeBaureihe 442 der Talent-2-Familie in Würzburg

Von Nürnberg aus werden durch DB Regio Franken die Destinationen Bamberg und Würzburg seit etwa 2012 auch von Elektrotriebwagenzügen aus dem Hause Bombardier angefahren. Es handelt sich dabei um die Baureihe 442 der Talent-2-Familie. Auch ihr Spitzname – nämlich Hamsterbacke – kristallisierte sich wegen der besonderen Kopfform heraus. Drei-, vier- und fünfteilige Züge wurden in Henningsdorf hergestellt (442.1, 442.2 und 442.3). Eine verteilige Komposition ist 72,3 Meter lang. Sechs Fahrmotoren bringen eine Stundenleistung von 3030 kW auf und beschleunigen den Zug auf 160 km/h. Ein dreiteiliger Talent 2 hat nur vier Motoren mit einer Stundenleistung von 2020 kW. Die Inneneinrichtung ist sehr großzügig. Riesige Fenster erlauben eine hervorragende Sicht nach draußen. Auch an der Beinfreiheit gibt es nichts auszusetzen. Die Baureihe 442 ist ähnlich leise wie die 440er Serie, allerdings nicht so ruhig im Lauf. Die Transportkapazität variiert von 150 bis 185 Reisenden im Dreiteiler sowie zwischen 225 bis 250 Fahrgästen im Vierteiler. Natürlich können auch in diesem Zugtyp Fahrräder mitgenommen werden. Meine Gesamtnote: 1-2.

Baureihe 445 Twindexx in der Nähe von KarlstadtBaureihe 445 Twindexx in der Nähe von Karlstadt

Seit ein paar Monaten rollt ein nagelneuer Zugtyp nach Würzburg: die Baureihe 445 alias Twindexx Vario. Diese sind Doppelstock-Triebwagenzüge aus dem Hause Bombardier und verbinden Würzburg mit Frankfurt am Main. Es sollen insgesamt 12 vierteilige Twindexx-Triebwagenzüge geben, die rund 425 Reisenden auf zwei Ebenen einen Sitzplatz bieten können. Selbstverständlich können auch diese Züge Fahrräder aufnehmen. Ihre Antriebs-/Stundenleistung von insgesamt 4600 kW stellen die beiden Endwagen bereit. Dazwischen befinden sich zwei antriebslose Mittelwagen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 Stundenkilometern. Optional sollen gar 189 km/h möglich sein. Bei diesen Zügen gefallen mir das moderne Erscheinungsbild, die exzellente Inneneinrichtung, die gute Beschleunigung sowie die herausragende Laufruhe. Viel konnte ich die Baureihe 445 allerdings noch nicht testen. Meine bisherige Gesamtnote ist aber eine glatte 1.

Vor eineinhalb Jahren veränderte sich Gott sei Dank auch auf der Strecke „Würzburg – Stuttgart“ das Rollmaterial. Die ausgelutschten, heruntergekommenen n-Wagen, die von veralteten Baureihen 112 und 114 bewegt wurden, wichen Doppelstock-Kompositionen aus dem Jahr 1993, die hauptsächlich von veralteten Lokomotiven der Baureihe 111 – Baujahr ab 1974 – gezogen oder geschoben werden. Endlich gibt es auch für mich als Bahnpendler eine spürbare Verbesserung. Leider werden die Wagen nur schlecht gepflegt. Oftmals funktionieren die Toiletten nicht und auch die gelben Zettel an defekten Türen zieren praktisch jede Woche den Zugverbund. Immerhin gibt es eine Klimaanlage, die jedoch in diesen heißen Tagen meistens nicht oder nur unzureichend funktioniert. Doch einen Lichtblick habe ich: ab Dezember 2019 sollen auch für die Verbindung „Würzburg – Stuttgart“ endlich neue Fahrzeuge anrollen und einen zeitgemäßen Regionalverkehr bieten.


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